Freilassung weltweit inhaftierter
Journalisten und freie Berichterstattung in China gefordert
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Internationaler Tag der Pressefreiheit (3. Mai): ROG mit Gefängniszelle auf Potsdamer Platz
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Berlin (ots), 03. April 2008 |
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| photo: Reporter Ohne Grenzen |
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"In über 30 Ländern ist die Pressefreiheit nur zwei mal drei Meter
groß" steht auf einer Gefängniszelle auf dem Potsdamer Platz in
Berlin. Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit macht
Reporter ohne Grenzen (ROG) heute damit auf die weltweit inhaftierten
Journalisten aufmerksam. "130 Berichterstatter sind weltweit hinter
Gittern, weil sie uns informieren wollten", beklagt die
Menschenrechtsorganisation. "Die meisten von ihnen sind in China,
Kuba und Eritrea in Haft, oft ohne fairen Prozess und unter
katastrophalen Bedingungen. Wir fordern ihre bedingungslose
Freilassung."
Das weltweit größte Gefängnis für Journalisten ist China mit 31
Inhaftierten. "Peking muss 100 Tage vor Olympia endlich sein
Versprechen einlösen, die Menschenrechtslage zu verbessern", so ROG.
"Die Zensur in dem Land muss ein Ende haben, inhaftierte Journalisten
müssen frei kommen und ausländische Berichterstatter ungehindert
recherchieren und berichten können - auch in Tibet."
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