Die Bevölkerung in Haiti musste bereits zwei schwere Wirbelstürme überstehen. Zwei neue Hurrikans stehen nach Aussagen von Meteorologen unmittelbar bevor. Unterdessen hat humedica seine Nothilfe in der Region um Jacmel gestartet.
Der Tropensturm "Hanna" hinterließ in Haiti schwere Verwüstungen und Überschwemmungen. In der Hafenstadt Gonaives ertranken zehn Menschen, berichteten lokale Medien. Reisfelder wurden überflutet, Experten fürchten katastrophale Ernteausfälle im ohnehin ärmsten Land der westlichen Hemisphäre.
Entsprechend dringend war der Hilferuf, den Haitis Präsident Rene Preval an die Weltgemeinschaft richtete. Bereits vor einer Woche hatte der haitianische Botschafter in Berlin, Jean-Robert Saget, humedica um Hilfe gebeten.
Dr. Thomas Schweyer (München) und Rettungsassistent Matthias Völkner (Gießen), die dank eines Medi-Kits bis zu 3000 Patienten versorgen können, sind seit Anfang der Woche auf der Insel und greifen helfend ein.
In Jacmel behandelte Dr. Thomas Schweyer an einem Tag 40 Patienten in einer Schule, die rund 500 Menschen als Notunterkunft dient. Mit Beunruhigung beobachtete er, dass durch die Nässe bereits Atemwegsinfektionen und Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
Unterdessen sind auch zwei Hilfstransporte im Gesamtwert von 310.000 Euro auf dem Weg in die Katastrophenregion.
humedica bittet die Bevölkerung um konkrete Hilfe durch eine Spende:
humedica e. V.
Stichwort "Nothilfe Haiti"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren