Aufgrund der Zusammenarbeit mit
einheimischen Partnern haben die Mitglieder des Bündnisses
"Entwicklung hilft" mit der Nothilfe in Birma begonnen. "Die meisten
unserer Helfer sind schon im Land, sodass uns zum Glück keine
wertvolle Zeit verloren geht", erklärte
terre-des-hommes-Geschäftsführer Peter Mucke für das Fünfer-Bündnis.
Die Welthungerhilfe hat mit der Verteilung von Reis in Htan Tabin,
einem ländlichen Außenbezirk von Rangun, begonnen.
Erst vier Tage nach dem Wirbelsturm "Nargis" ist das Ausmaß der
Katastrophe absehbar geworden. Selbst die Militärjunta musste ihre
Opferzahlen inzwischen nach oben korrigieren und spricht von 80.000
Toten. "Die Bilder aus dem Irrawaddy-Delta zeigen eine Verwüstung,
die an den Tsunami erinnert", betonte Mucke. Die Entscheidung der
Militärs in Birma, internationale Hilfsflüge zuzulassen, sei
überfällig. "Nach einer solchen Katastrophe müssen wir damit rechnen,
dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt - infolge von Seuchen und
anderen Krankheiten. Wir brauchen deshalb dringend Spenden für Birma,
um den betroffenen Menschen in ihrer verzweifelten Lage zu helfen."
Die Mitglieder des Bündnisses haben bereits mehr als 600.000 Euro
für die Hilfe in Birma bereitgestellt. Am dringlichsten benötigt die
Bevölkerung Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte.
Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des
hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis "Entwicklung hilft"
gemeinsam akute Nothilfe und langfristige Entwicklungszusammenarbeit.
Für die Linderung der Not und den Wiederaufbau bittet das Bündnis "Entwicklung hilft" die deutsche Bevölkerung um Spenden auf das
Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort "Zyklon Birma"
Online-Spenden:
http://www.entwicklung-hilft.de/online-spende.html