(Indonesien)
- Bis Ende des Jahres sind 150 von 200 geplanten Behelfsschulen fertig gestellt. In den kommenden drei Jahren baut UNICEF 300 neue erdbebensichere Schulen und richtet 200 beschädigte Schulen wieder her.Spenden: SOS-Kinderdörfer weltweit Stichwort:
- Anfang 2006 beginnt in der Provinz Aceh der Bau von 200 Gesundheitszentren.
(Sri Lanka)
- UNICEF hat die Federführung beim Bau von 36 Gesundheitszentren und Krankenhäusern. 17 dieser Einrichtungen sind in Bau, bei acht laufen die Ausschreibungen.
- UNICEF unterstützt den Bau von 114 Übergangsschulen und baut 26 neue permanente Schulen. Die Grundsteinlegung der ersten Schule ist in diesem Monat.
(Indien)
- In den Bundesstaaten Andra Pradesh und Tamil Nadu werden 1.300 und auf den Andamanen-Inseln 145 Grundschulen mit Möbeln und Lernmaterial ausgestattet.
- Im Bundesstaat Kerala unterstützt UNICEF den Wiederaufbau von 16 Gesundheitszentren und 44 Kindergärten.
(Malediven)
- Auf den Malediven werden 35 Schulen und 21 Vorschuleinrichtungen wieder aufgebaut. 50 Vorschuleinrichtungen werden wieder hergerichtet und in Förderzentren für jüngere Kinder ausgebaut.
Herausforderungen
UNICEF setzt sich für einen raschen und unbürokratischen Wiederaufbau ein. Doch die Schwierigkeiten sind groß:
- In allen betroffenen Ländern fehlt es an erfahrenen Fachkräften in lokalen Verwaltungen, aber auch an kompetenten Firmen.
- Entscheidungen für Wiederaufbauprojekte sind langwierig. Oft ist nicht klar, ob und an welchem Ort eine Gemeinde wieder aufgebaut wird und wie viele Kinder dort zur Schule gehen werden.
- Die überlebenden Menschen in den zerstörten Gemeinden müssen in die Planungen mit einbezogen werden, wenn die Projekte Bestand haben sollen. Dies kostet Zeit.
- An vielen Orten sind die Eigentumsverhältnisse unklar, da alle Eigentumsregister vernichtet wurden. Dadurch ist es schwierig, Land für Aufbauprojekte zu identifizieren.
- Viele Orte, zum Beispiel an der Westküste Sumatras in Indonesien, sind schwer zu erreichen. Die Hilfe muss aber gerecht verteilt sein und darf keine Bevölkerungsgruppen benachteiligen.
- Die Koordination der großen Zahl von Hilfsorganisationen, Behörden und Firmen ist sehr aufwändig.
Spenden aus Deutschland
Die Bundesbürger haben für die UNICEF-Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien insgesamt 99 Millionen Euro gespendet. Hiervon wurden 53,1 Millionen Euro für die Sofort- und mittelfristige Hilfe eingesetzt. Weitere 45,9 Millionen Euro fließen ab 2006 in den langfristigen Wiederaufbau für Kinder in allen betroffenen Ländern.