Chinesen im Ausland genießen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit
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| Su-Kyung Han, Heidelberg, April 2008 |
Immer mehr Chinesen, die im Ausland leben, protestieren gegen die westlichen Medien, die aus ihrer Sicht über die Ausschreitungen in Tibet verzerrt und parteiisch berichten. Im Gegensatz zu den Tibetern in Tibet genießen die im Ausland lebenden Chinesen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Sie verbreiten sogar den Anspruch Chinas auf Tibet: Tibet sei von alters her ein unabtrennbarer Bestanteil Chinas.
Dabei betonen sie, dass ihr Protest ausschließlich auf ihrer persönlichen Überzeugung basiert und nichts mit der chinesischen Regierung oder anderen Organisationen zu tun habe.
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| photo: Su-Kyung Han |
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Mit ihrer Aktion forderten die in Deutschland lebenden chinesischen Studenten die deutschen Medien auf, "an den grundlegenden Regeln einer journalistischen Arbeitsweisen festzuhalten und daher umfassend, gründlich und aufrichtig zu berichten und eine solche Verfehlung in Zukunft zu vermeiden." Und sie appellieren außerdem an die deutsche Öffentlichkeit, „verschiedene Quellen zu nutzen und die einseitige Berichterstattung zu boykottieren, um sich so ein wahrheitsgemäßes Bild zu machen.“
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| photo: Su-Kyung Han |
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Nach ihrer Meinung soll das olympische Ereignis „ein Symbol für Frieden und Harmonie und nicht für politische Angriffe und erst Recht nicht für Gewalt stehen“. Und die Angriffe der Demonstranten auf die olympische Fackel seien „ein respektloses Vergehen gegenüber dem sportlichen Sinn der olympischen Spiele“.
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| photo: Su-Kyung Han |
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Dass die Unabhängigkeit von Tibet unterstützt werde, könne aus ihrer Sicht weder den Menschen in Tibet geholfen noch die tibetische Kultur dauerhaft geschützt werden. Die Menschen sollen sich mehr mit der tibetischen Geschichte auseinander setzen und die tatsächlichen Lebensumstände in Tibet verstehen.
Sie kritisieren aber nicht die chinesische Regierung, die gerade keinen freien Zugang zu Informationen über Tibet ermöglicht und die ausländischen Journalisten, die „die tatsächlichen Lebensumstände in Tibet wahrheitsgemäß“ berichten wollen, nicht ins Land Tibet rein ließ. Was für ein Widerspruch!
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| photo: Su-Kyung Han |
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Sie hoffen die Beendigung der verzerrten Berichterstattung durch die olympischen Spiele in Peking und das, was Olympia eigentlich darstelle: „eine friedliche Gesellschaft, den Sport, das Fair Play und vor allem ein Ereignis frei von jeglicher Gewalt“.
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| photo: Su-Kyung Han |
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